Interessantes Forschungsprojekt für Künstler*innen mit unterschiedlichen Handicaps

‚nabend zusammen,

hier leite ich Euch den Originaltext zu einem Forschungsprojekt weiter, den ich heute erhalten habe. Viel Erfolg und Freude bei der Teilnahme!
:KunstSelbstBestimmen – Ein Forschungsprojekt von/mit Künstler*innen mit Behinderung

Call:

Suche nach Künstler*innen mit Behinderung für Forschungsstudie!

Es ist eine Menge passiert und doch ist da noch ordentlich viel Platz nach oben. So könnte zumindest eine optimistische Bilanz nach zehn Jahren UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und deren Umsetzung lauten, auch für Deutschland. Diskussionen wie bspw. über den Pränataltest auf Trisomie 21 im Frühjahr 2019 stimmen jedoch skeptisch hinsichtlich der medialen Darstellung, der Wahrnehmung von Behinderung und dem generellen gesellschaftlichen Interesse. In einer Welt, in der Zeit immer knapper wird, (zwischen)menschliche Handlungen daher zunehmend nach Effizienz bemessen werden und die Vereinzelung der Menschen voranschreitet, lässt sich bei allen Gentests, die noch in der Pipeline sind, deshalb fragen: Ist die Heterogenitätsdimension Behinderung allmählich am Schwinden? Und was bedeutet das voranschreitende Engagement hinsichtlich der Modifikation des menschlichen Genpools für die kulturelle Vielfalt bzw. für Kunst und Kultur?

Steven Solbrig möchte mit dem aktuellen Forschungsprojekt :KunstSelbstBestimmen genau da ansetzen und nach der Kunst und Kultur von Menschen mit Behinderung fragen. Ziel ist die Erfassung des IST-Zustands derer kulturellen Teilhabe nach 10 Jahren UN-BRK. Zu letzterer sollen innerhalb von zwei Jahren Künstler*innen, die sich in den vier Kunstdisziplinen (Bildende Kunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst) verorten und sich selbst als behindert sehen, in Form von Interviews befragt werden. Je mehr Menschen an dieser Studie teilnehmen, desto besser. Zusätzlich soll an der Methodik des aktuellen Projektes :SichSelbstBestimmen (siehe: post

Infos unter: https://wp.me/P9OYb5-2Z

Bitte gern teilen und weiterleiten!
Herzlichst,St.Solbrig, Hannover, 22.04.2019“

Liebe Grüße

Paula Grimm

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